Action

Stellen Sie die Ziele der nachhaltigen Entwicklung vor und erläutern Sie, dass es sich dabei um eine Reihe von Zielen handelt, die im September 2015 mit dem Ziel eingeführt wurden, die nachhaltige Entwicklung weltweit zu fördern. Eines der Ziele der nachhaltigen Entwicklung besteht darin, dass alle Menschen Zugang zu qualitativ hochwertiger Bildung haben sollen (SDG 4). Bringen Sie die Schülerinnen und Schüler dazu, darüber nachzudenken, an wen sie schreiben könnten (z.B. an einen lokalen oder nationalen Politiker) und dann einen Brief zu schreiben, in dem sie gebeten werden, diese SDG zu unterstützen. In ihrem Brief sollten die Schülerinnen und Schüler versuchen, einige der Daten aus zu zitieren. Die Schülerinnen und Schüler sollten erklären, warum sie diese SDG für besonders wichtig halten, und anhand von Beispielen ihre Ideen erweitern. Die Schülerinnen und Schüler sollten sich auf überzeugende Schreibtechniken stützen.

Allgemeine Idee: Das allgemeine Ziel wäre die Teilnahme an sozialen Aktionen zur Ausmerzung des Hungers. Dies hängt jedoch sehr stark von den örtlichen Möglichkeiten und dem Alter der Schülerinnen und Schüler ab. Vielmehr empfehlen wir den Schülern, Kampagnen zu entwerfen, die ihren sozialen Antrieb aktivieren können.
Projektarbeit: Gestaltung einer Kampagne oder ihrer Details (z.B. Plakat).

Durchführen einer Exkursion in der Gemeinde in ein Schutzgebiet. Mit Hilfe verschiedener Techniken (Interviews mit Einheimischen, Erzählungen, Landschaftsbeobachtung) erfassen die Schülerinnen und Schüler, wie sich die natürliche Umgebung auf die Kultur und Identität der Einheimischen auswirkte. Diskutieren Sie mit den Einheimischen über die Probleme, mit denen sie konfrontiert sind, und darüber, wie sich diese auf die Nachhaltigkeit der Gemeinschaften auswirken, sowie über Maßnahmen für ihre Widerstandsfähigkeit und lokale Nachhaltigkeit. Die Schülerinnen und Schüler analysieren die vorgeschlagenen Aktionen unter Berücksichtigung spezifischer Kriterien (z.B. leichte Integrierbarkeit, Kosten, kurz-/langfristige Umsetzung, Nutzen in sozialen, wirtschaftlichen und natürlichen Dimensionen, Widerstand gegen ihre Umsetzung usw.). Wenn sie dies getan haben, erarbeiten sie einen Aktionsplan, um das spezifische lokale Problem anzugehen, und fahren mit seiner Umsetzung fort.

Individuelle Aufgabe. Forschung zu Kampagnen betreiben, die nachhaltige Praktiken fördern. Präsentieren Sie Ihre Ergebnisse dem Unterricht. Diskutieren Sie mit anderen über die folgenden Fragen:

Allgemeine Idee: Machen Sie ein Projekt, eine Kampagne, ein Poster

Spiele-Beispiel: Play for Goal 10 

Es gibt viele verschiedene Arten von Maßnahmen, die Sie für die Globalen Ziele ergreifen können. Einige können Sie mit Ihren Klassenkameraden, mit Ihrem Team oder mit Ihrer Familie durchführen. Jede Aktion zählt, und wir würden uns freuen, wenn Sie uns Ihre mitteilen könnten. Vielleicht haben Sie einen Strand gesäubert, einen Baum gepflanzt oder ein neues Impact Game für das Ziel entwickelt, das Ihnen am meisten am Herzen liegt.

In Gruppenarbeit wählen die Schülerinnen und Schüler ein lokales Thema aus, das mit sozialer Gerechtigkeit zu tun hat (es kann mit der Organisation zusammenhängen, die unter Kreativität für SDG 16 erwähnt wird). Sie sollten sich überlegen, wie sie eine positive Veränderung herbeiführen können, eine Aktion auswählen, die dazu beiträgt, dass dies geschieht, und dann die Aktion umsetzen, möglicherweise mit Unterstützung anderer Interessenvertreter. Sie sollten kritisch darüber nachdenken, welche Veränderungen als Ergebnis dieser Aktion eingetreten sind; dies können sowohl Veränderungen in ihnen selbst als auch in Bezug auf das von ihnen gewählte Thema sein.

Betrachten Sie als Gruppe die Ergebnisse einiger der anderen Aktivitäten, mit denen Wege zur Verringerung der Armut gefunden werden sollen. Entscheiden Sie, wie man einen Aktionsplan mit nächsten Schritten und vereinbarten Zeitplänen in die Praxis umsetzt. Durchführen eines Ausflugs in eine nahe gelegene ländliche Gemeinde. Besuchen Sie die Gemeinde und sprechen Sie mit den Anwohnern und Behörden vor Ort über die Auswirkungen der Transformation der Gemeinde (z.B. ländlicher Tourismus, Aufgabe des Anbaus, Verzicht auf lokale Sorten, Verringerung der landwirtschaftlichen Nutzfläche usw.). Recherchieren Sie alternative Praktiken. Die Lernenden treffen sich auch mit lokalen und nicht-lokalen Aktivisten und Behörden und sammeln sekundäre Daten über die Region und die Hauptprobleme. Jede Gruppe erstellt einen Bericht über die Ergebnisse und die gezogenen Schlussfolgerungen. Vorstellen des Konzepts der Basisinnovation und einige ihrer Beispiele wie l’atelier paysan (oder andere im Bereich Saatgut, ländliche Entwicklung, Maker Spaces, usw.). Diskutieren Sie, was Basisinnovation bedeutet und wie sie auf die Fallstudie angewendet werden kann. Mit den Interessenvertretern im Fall der Feldarbeit zusammenarbeiten und unter Verwendung von kritischem Design-Denken und Basisinnovationsmethoden die lokale Gemeinschaft der Feldarbeit in den Entwurf einer Lösung für eines der in den vorherigen Phasen aufgeworfenen Probleme einbeziehen.

Organisieren Sie eine Aktion in der Gemeinde:

  1. Identifizierung der Bedürfnisse: Die Schülerinnen und Schüler führen Mikrointerviews durch, in denen sie die Menschen fragen, a) ob sie über Fragen im Zusammenhang mit dem Leben unter Wasser Bescheid wissen, b) was sie darüber denken, c) ob sie über mögliche Maßnahmen auf lokaler und/oder internationaler Ebene zur Lösung bestehender Probleme Bescheid wissen. Sie könnten fragen
    • a) in der Schule (z.B. Haushälterin, Direktorin, Lehrerinnen und Lehrer oder andere Schülerinnen und Schüler…, Hinzufügen von Fragen zu den Maßnahmen, die im Hinblick auf das Leben unter Wasser in der Schule getroffen werden (z.B. wohin fließt das Abwasser, wie werden Mikroverunreinigungen im Chemielabor behandelt, usw.)
    • b) Lokalpolitiker, mit Fragen zum Umgang mit diesem Thema
    • c) auf der Straße über das Leben unter Wasser in der Gegend und/oder weltweit und
    • d) einige Experten für das Leben unter Wasser in der Region und/oder weltweit.

      Ziel wäre es, herauszufinden, über welche Punkte die Öffentlichkeit mehr Informationen benötigt.
  2. Auswahl einer auf die Bedürfnisse abgestimmten Maßnahme: Nachdem sie einen Überblick darüber gegeben haben, welches Wissen die Menschen in der Gemeinschaft haben und welches nicht, denken die Schülerinnen und Schüler in Gruppen über mögliche Wege nach, die Aufmerksamkeit der Menschen für die Probleme im Zusammenhang mit dem Leben unter Wasser zu erhöhen. Sie stellen sie dem Rest der Gruppe vor, und die Klasse wählt eine Reihe von Maßnahmen aus, die realistischerweise von der Klasse umgesetzt werden könnten (z.B. eine Konferenz oder einen Film für die Schule und die Gemeinde organisieren, an die Politikerinnen und Politiker schreiben mit möglichen Maßnahmen, die sie ergreifen könnten, eine Radiosendung oder eine Posterausstellung machen, einen Stand auf einem Markt haben, usw.).
  3. Die Klasse führt die Maßnahme durch.

Diskutieren Sie am Ende des Prozesses, was gut und was nicht gut funktioniert hat, was alle gelernt haben und wie kollektives Handeln funktioniert.

“Let’s meet meat… (Lass uns Fleisch treffen…)”

In Kleingruppen inventarisieren die Schülerinnen und Schüler während einer Woche ihren Fleischkonsum; Vegetarierinnen und Vegetarier machen dasselbe, wenn es um alternative Nahrungsmittel geht (Soja, Bohnen, Tofu usw.). Am besten ist es, ein Tagebuch zu führen.
Nach einer Woche werden die Ergebnisse besprochen.

Forschung (Theorie): Jedes Gruppenmitglied erforscht die Auswirkungen dieses Konsums auf die Menschen, den Planeten und den Wohlstand, einschließlich der Beziehung zwischen diesen dreien. Jeder persönliche Fußabdruck wird berechnet.
Forschung (Praxis): Die Gruppen arrangieren Besuche bei allen Beteiligten in der Nahrungsmittelkette, vom Bauernhof über den Kühlschrank zu Hause bis zu den Recyclingstationen.

Schwerpunkte: Auswirkungen auf Mensch, Planet und Wohlstand. Wenn Besuche nicht möglich sind, wird eine untermauerte PowerPoint-, Prezi- oder ähnliche Präsentation gemacht.

Bericht: Es wird ein Abschlussbericht mit positiven und negativen Aspekten vorgelegt.

Handlung (Theorie): Es werden Verbesserungsmaßnahmen formuliert, die sowohl persönlich als auch systembezogen sind (ich, meine Schule, meine Nachbarschaft, politische Entscheidungsträger usw.).

Aktion (Praxis): Die Teammitglieder ändern einen Monat lang ihre Essgewohnheiten auf positive Art und Weise und führen ein Tagebuch darüber, wie sie sich verhalten. Es finden wöchentlich Reflexionen statt. Nach einem Monat werden die Ergebnisse diskutiert. Teammitglieder, die dazu bereit sind, können sich an die Schulleitung, die örtlichen Behörden und Familienmitglieder wenden, um die Angelegenheit zu besprechen.

Reflexion: Individuen tauschen persönliche Leistungen, Einstellungsänderungen, Verhaltensänderungen aus.