Action

Schülerinnen und Schüler entwickeln Rollenspiele, um Beispiele von geschlechtsspezifischen Ungleichheiten in der Arbeitswelt zu zeigen, die unterschiedliche Ansichten und Interessen verschiedener Interessengruppen veranschaulichen und Handlungsmöglichkeiten aufzeigen. Maßnahmen, die die Gleichstellung der Geschlechter in der Arbeitswelt und in unserem täglichen Leben (z.B. in der Familie, in der Schule usw.) fördern können und wie sich dies auf die Lebensqualität und die Lebenszufriedenheit von Männern und Frauen auswirkt, austauschen, diskutieren und reflektieren.

Die Schülerinnen und Schüler verwenden den Investigation – Vision – Action – Change Approach (IVAC), um in einer bestimmten Situation Veränderungen vorzuschlagen und umzusetzen, um die Gleichstellung der Geschlechter zu verbessern.

Die Schülerinnen und Schüler identifizieren ein Unternehmen oder eine Organisation innerhalb ihrer Gemeinde, an der sie beteiligt sind. In Gruppen oder einzeln sollten sie so viele Möglichkeiten wie möglich erkunden, wie die Organisation Geld sparen und/oder ihr Geschäft ausbauen und gleichzeitig die Umwelt weniger belasten kann. Wählen Sie eine dieser Ideen aus und unternehmen Sie Schritte, um sie zu fördern oder umzusetzen. Die Schülerinnen und Schüler sollten über alle Veränderungen nachdenken, die als Ergebnis ihres Handelns entweder bei ihnen selbst oder bei der/den betreffenden Organisation(en) eingetreten sind.

Walking the talk: Bitten Sie die Lernenden, ihre Ideen zur Bekämpfung des Klimawandels in praktische Projekte zur Lösung eines Problems (oder zur Schaffung eines neuen Mehrwerts) vor Ort umzusetzen. Lokale Probleme im Zusammenhang mit dem Klimawandel werden von den Schülerinnen und Schülern mit Hilfe des Investigation, Vision, Action, Change Ansatzes (IVAC) identifiziert. Abfallmanagement in der Schulkantine: Bitten Sie die Schülerinnen und Schüler, bestimmte Verhaltensweisen zu dokumentieren, die zum Klimawandel beitragen, und diskutieren Sie über Maßnahmen, die zu ergreifen sind, um die Einstellungen und Verhaltensweisen der Mitschülerinnen und Mitschüler zu ändern.

Treffen Sie im Rahmen eines demokratischen Prozesses eine Entscheidung, die zu einer nachhaltigeren Wasserbewirtschaftung führt:

  1. Setzen Sie den Rahmen für eine Situation, in der es ein Wasserproblem gibt. Jeder Schüler/jede Schülerin überlegt sich individuell, was er/sie ändern würde, um die Situation zu verbessern, und fasst zusammen, welche Interessengruppen von der Änderung betroffen wären.
  2. In 4er-Gruppen tauschen die Schülerinnen und Schüler ihre Ideen aus und wählen einen Änderungsvorschlag aus (Konsens).
  3. Jede Gruppe präsentiert dem Rest der Klasse ihren Änderungsvorschlag und versucht, sie davon zu überzeugen, dass ihre Idee die geeignetste ist. Nachdem jede Gruppe ihren Vorschlag präsentiert hat, wird für die drei überzeugendsten Projekte gestimmt (Mehrheit).
  4. Zurück in den Kleingruppen überlegen die Schülerinnen und Schüler, wie sie die drei gewählten Lösungen am besten kombinieren können.
  5. Die Ergebnisse der Diskussionen werden im Plenum präsentiert, und es wird entweder für eine Option gestimmt (Mehrheit) oder es werden Elemente aller Lösungen kombiniert (Konsens).
  6. Es wird eine Parallele zu den Lösungen gezogen, die “im wirklichen Leben” innerhalb der vorgestellten Situation umgesetzt wurden, oder die von den Schülerinnen und Schülern gemachten Vorschläge können jemandem (z.B. der lokalen Regierung) vorgelegt werden.

Wenn die Gefahr besteht, dass die Schülerinnen und Schüler nicht in der Lage sind, sich mögliche Lösungen auszudenken, können drei Möglichkeiten vorgestellt werden, wie sich Situation A zu Situation B entwickeln kann: Die Schülerinnen und Schüler müssen eine für sich selbst wählen, in Vierergruppen diskutieren, ihre Wahl der Klasse vorstellen und für eine stimmen.

Die Schülerinnen und Schüler machen ein Brainstorming über Möglichkeiten zur Verbesserung der Energieeffizienz in ihrer Institution/ihrem Haus/am Arbeitsplatz. Die Gruppen tauschen dann Vorschläge aus und kritisieren sie. Die gesamte Gruppe prüft die Vorschläge und wählt einige wenige Schlüssel aus, auf die hingearbeitet werden soll. Identifizieren Sie einige Schlüsselschritte, die zum Erreichen dieser Ziele erforderlich sind. Planen Sie diese Schritte, d.h. wer, wo, wann und wie.

Kurze Beschreibung

Wo das Handeln herkommt

Kurze Beschreibung

Kurze Beschreibung

Aufbauend auf der Aktivität “Spaziergangs-Chat” / „Talking the Walk“ unter „Kreativität“ soll den Lernenden Zeit gegeben werden, ihre Ideen in praktische Projekte umzusetzen, um ein Problem in ihrem Ort zu lösen (oder neuen Wert zu schaffen). Die Lernenden folgen den IVAC-Schritten:

Kurze Beschreibung

Die Klasse erforscht das Abfallverhalten der Kinder und Jugendlichen in der Kantine. Sie berichten von ihren Beobachtungen mit Hilfe von Bildmaterial (Fotos, Bilder, kurze Videos). Sie diskutieren Maßnahmen, um die Einstellung ihrer Mitlernenden unter Berücksichtigung von Nachhaltigkeit  höflich und respektvoll zu ändern. Dies können Diskussionen während der Mittagspause, einladende Hinweisschilder usw. sein. Sie wählen Aktionsstrategien aus und führen diese durch. Nach einiger Zeit wiederholen sie ihre Untersuchungen / Beobachtungen, um eventuelle Verbesserungen festzustellen.