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Das Engagement kann durch eine persönliche Erfahrung erleichtert werden, die sich aus der persönlichen Betreuung jedes einzelnen Abschnitts des Themas ergibt. Ein Beispiel hierfür ist die Erstellung, Erprobung oder Arbeit an einem eigenen Projekt oder einer eigenen Kampagne, die sich auf eine Gruppe bezieht, die für den Schüler/die Schülerin wichtig ist, z.B. Land, Altersgruppe.

Spiel-Beispiel: Planet Nomads

Planet Nomads ist ein Einzelspieler-Sci-Fi-Sandkastenspiel, bei dem es um das Überleben auf fremden Planeten durch Blockbauweise geht. Sie sind ein einsamer Astronaut und Wissenschaftler, der eine Bruchlandung auf einem seltsam fesselnden Planeten macht. Um einen Ausweg aus dieser chaotischen Situation zu finden, sollten Sie Ihren Verstand zusammenhalten und Ihre grundlegenden Überlebensbedürfnisse wie Nahrung, Wasser und Baumaterial sichern.

Planet Nomads bietet ein einzigartiges Spielerlebnis, indem es Bauen, Überleben und Erkundung miteinander verbindet und Ihnen das Gefühl gibt, ein echter Überlebenskünstler zu sein.
Das Überleben auf einem bewohnten Planeten ist keine leichte Aufgabe, aber mit sorgfältiger Planung, Vorsicht und einer gesunden Portion Neugierde können Sie es schaffen. Solange Sie giftige Pflanzen und neugierige Bestien überwinden, vermeiden Sie es, in Stücke geschlagen, erfroren, lebendig gefressen, ausgehungert und generell getötet zu werden.

Merkmale des Spiels:

Eine Möglichkeit, Empathie zu entwickeln, ist der Einsatz von Spielen, Simulationen, insbesondere von Live-Rollenspielen (LARP), denn sie ermöglichen es, einen anderen Standpunkt kennen zu lernen, indem man eine Rolle übernimmt.

Ein Beispiel eines Spiels, das für eine relativ bekannte postapokalyptische Welt entworfen wurde:

Spiele-Beispiel: Hunger Games

1. Hunger Games Larp in Ungarn

Hunger Games in Polen

Teilen Sie die Schülerinnen und Schüler in Gruppen von 3 oder 4 Personen auf. Bitten Sie jede Gruppe von Schülerinnen und Schülern, einen großen Umriss oder eine Silhouette einer Person zu zeichnen. Bitten Sie sie, darüber nachzudenken, welche Eigenschaften und Merkmale eine gebildete Person haben könnte. Die Schülerinnen und Schüler sollten diese in die Silhouette der Person schreiben.

Bitten Sie sie als Nächstes, einen großen Kreis um die Silhouette der Person zu zeichnen, die die Welt repräsentieren soll. Die Schülerinnen und Schüler sollten nun diskutieren, was die Qualitäten und Merkmale einer Welt voller gebildeter Menschen wären, und diese aufschreiben.

Die Schülerinnen und Schüler können ihrer Zeichnung auch Bilder und Symbole hinzufügen. Bitten Sie Gruppen von Studierenden, ihre Ideen mitzuteilen.

Bitten Sie die Schülerinnen und Schüler in Paaren, über die Möglichkeiten nachzudenken, die sich durch eine qualitativ hochwertige Ausbildung eröffnen könnten. Bitten Sie sie, eine Liste mit fünf Möglichkeiten zu erstellen, die sie mit der Klasse teilen können.

Sprachen-Schatzsuche. Damit die Schülerinnen und Schüler eine Situation erleben, in der sie sich nicht zurechtfinden, weil sie die Sprache nicht sprechen können, um sich in diejenigen einzufühlen, die sind Flüchtlinge in einem neuen Land. Berücksichtigen Sie die Schülerinnen und Schüler in Ihrer Klasse. Gibt es Lernende, die eine zusätzliche Sprache zu der im Schulunterricht verwendeten sprechen können? Dazu könnten Sprachen gehören, die ein anderes Alphabet verwenden. Versammeln Sie diese Schülerinnen und Schüler und bitten Sie sie um Hilfe.

Zeigen oder verteilen Sie eine Kopie einer Karte, die die Ungleichheiten beim Zugang zu Bildung auf der ganzen Welt aufzeigt. Bitten Sie die Schülerinnen und Schüler, die folgenden Fragen zu diskutieren:

Schülerinnen und Schüler erforschen in Kleingruppen, wie Bildung in verschiedenen Ländern der Welt finanziert wird.

Die Schülerinnen und Schüler tauschen ihre Ergebnisse aus und wählen ein Land, in dem der Zugang zu Bildung schlecht ist, und suchen dann nach einem Weg, ein Projekt zu unterstützen, das versucht, die Beteiligung zu erhöhen.

(Siehe Inman ao, Holding on to our values, London South Bank Un. 2012)

Die SchülerInnen und Schüler recherchieren Unterstützungsaktivitäten für Obdachlose/Armen in der Stadt, darunter Wohnheime und Pflegeheime. Ziel ist es, einige davon zu besuchen und mit Mitarbeitern und Dienstleistungsnutzern zu sprechen.

Diskutieren Sie über die Ergebnisse und darüber, wie sie Unterstützung bieten könnten, z.B. durch ehrenamtliche Arbeit im Heim, Buddy Work, Fundraising usw. Führen Sie das Projekt durch und evaluieren Sie es.

Organisieren Sie eine Diskussion am runden Tisch zum Thema “Gesundheit als öffentliches Gut”. Laden Sie Ärzte, Personen aus dem Versicherungswesen, Personen aus dem öffentlichen und privaten Sektor, Patientenverbände, Studenten, Vertreter gefährdeter Gruppen usw. ein. Von der Diskussion wird erwartet, dass sie die verschiedenen Aspekte und Interessen der verschiedenen Parteien zu diesem Thema aufzeigt.

Die Schülerinnen und Schüler diskutieren verschiedene Reaktionen auf Mobbing, z.B. eingreifen, einfach nur schauen, gehen, den Vorfall dem Schulleiter melden. Die Antworten werden in einer Tabelle klassifiziert und diskutiert, um herauszufinden, welche Werte und Überzeugungen den einzelnen Verhaltensweisen zugrunde liegen und wie sich diese Verhaltensweisen positiv oder negativ auf das Leben der Schülerinnen und Schüler und das Wohlbefinden der Schule auswirken können.

Gruppenaktivität: Schülerinnen und Schüler lesen wahre Geschichten über Menschen in Not aus verschiedenen Teilen der Welt. Sie werden dann gebeten, ihre Emotionen und Gefühle auszudrücken und zu erörtern, warum sie sich so fühlen. Die Schülerinnen und Schüler werden gebeten, darüber nachzudenken, wie Menschen ihre Widerstandsfähigkeit erhöhen und mit den Problemen umgehen können, mit denen sie konfrontiert sind.

Die Schülerinnen und Schüler besuchen eine NGO, z.B. für unbegleitete Kinder in einem Flüchtlingslager oder einer Wohltätigkeitseinrichtung, und treffen dort auf gefährdete Menschen. Diskutieren Sie mit ihnen und mit den Menschen, die sie unterstützen, über die Lebensbedingungen in einem Gastland, über die Art und Weise, wie sie unterstützt werden, und über praktische Möglichkeiten, wie die Studierenden sie unterstützen können.

Als Folgemaßnahme organisieren die Schülerinnen und Schüler eine Aktion (Sammeln von Kleidung, Spielzeug oder Waren des ersten Bedarfs oder andere Aktionen), um die Gruppe zu unterstützen.