Life below water

Persönliches Tagebuch-Methode

  1. Individuell, idealerweise über einige Tage hinweg, beschreibt jeder Student seine eigene Beziehung zum Meeresleben und beschreibt, welche seiner Handlungen Auswirkungen auf das Leben unter Wasser haben könnten und was er in seiner Praxis (beruflich oder privat, individuell und/oder kollektiv) ändern möchte.
  2. In Paaren stellt jede Person ihrem Partner einige Elemente der Reflexion vor
  3. Als ganze Klasse präsentieren die Schülerinnen und Schüler Schlüsselreflexionen ihres Partners.
  4. Diskutieren Sie die präsentierten Dinge, tauschen Sie Gedanken aus und diskutieren Sie die Implikationen

Theater-Forum-Methode

Nach 2-4 Interventionen findet eine Diskussion darüber statt, was passiert ist und welche Vorschläge gemacht wurden. Dann wird diskutiert, was passieren könnte/sollte.

Abfragemethode

  1. Sammeln Sie eine Vielzahl von Dokumenten, die sich aus unterschiedlichen Perspektiven auf die (nicht) nachhaltige Nutzung der Ozeane, Meere und Meeresressourcen beziehen.
  2. Machen Sie ein Poster, das einige Ideen zum Thema präsentiert und dabei Fakten von Meinungen und Vermutungen trennt.

Organisieren Sie eine Aktion in der Gemeinde:

  1. Identifizierung der Bedürfnisse: Die Schülerinnen und Schüler führen Mikrointerviews durch, in denen sie die Menschen fragen, a) ob sie über Fragen im Zusammenhang mit dem Leben unter Wasser Bescheid wissen, b) was sie darüber denken, c) ob sie über mögliche Maßnahmen auf lokaler und/oder internationaler Ebene zur Lösung bestehender Probleme Bescheid wissen. Sie könnten fragen
    • a) in der Schule (z.B. Haushälterin, Direktorin, Lehrerinnen und Lehrer oder andere Schülerinnen und Schüler…, Hinzufügen von Fragen zu den Maßnahmen, die im Hinblick auf das Leben unter Wasser in der Schule getroffen werden (z.B. wohin fließt das Abwasser, wie werden Mikroverunreinigungen im Chemielabor behandelt, usw.)
    • b) Lokalpolitiker, mit Fragen zum Umgang mit diesem Thema
    • c) auf der Straße über das Leben unter Wasser in der Gegend und/oder weltweit und
    • d) einige Experten für das Leben unter Wasser in der Region und/oder weltweit.

      Ziel wäre es, herauszufinden, über welche Punkte die Öffentlichkeit mehr Informationen benötigt.
  2. Auswahl einer auf die Bedürfnisse abgestimmten Maßnahme: Nachdem sie einen Überblick darüber gegeben haben, welches Wissen die Menschen in der Gemeinschaft haben und welches nicht, denken die Schülerinnen und Schüler in Gruppen über mögliche Wege nach, die Aufmerksamkeit der Menschen für die Probleme im Zusammenhang mit dem Leben unter Wasser zu erhöhen. Sie stellen sie dem Rest der Gruppe vor, und die Klasse wählt eine Reihe von Maßnahmen aus, die realistischerweise von der Klasse umgesetzt werden könnten (z.B. eine Konferenz oder einen Film für die Schule und die Gemeinde organisieren, an die Politikerinnen und Politiker schreiben mit möglichen Maßnahmen, die sie ergreifen könnten, eine Radiosendung oder eine Posterausstellung machen, einen Stand auf einem Markt haben, usw.).
  3. Die Klasse führt die Maßnahme durch.

Diskutieren Sie am Ende des Prozesses, was gut und was nicht gut funktioniert hat, was alle gelernt haben und wie kollektives Handeln funktioniert.

Rollenspiel-Methode

Bilden Sie vier Gruppen von Schülerinnen und Schülern. Jede Gruppe hat eine Auswahl von Personen:

  1. Vertreter einer Umwelt-NGO
  2. Vertreter der politischen Behörden (Staat oder Region)
  3. Vertreter eines Fischerverbandes
  4. Vertreter der Verbraucher
  5. Vertreter der wissenschaftlichen Welt (Biologen, Geographen, Historiker)
  6. Beobachter.

Aktivitäten

  1. Jeder bereitet die Argumente vor, um seine Interessen in einem bestimmten Seegebiet zu verteidigen.
  2. In einem Rollenspiel findet ein Treffen zwischen den Vertretern jeder Gruppe statt.
  3. Die Beobachter fassen die Hauptargumente und -punkte aus ihrem Gruppentreffen zusammen
  4. Machen Sie im Plenum eine Liste der von jeder Gruppe von Vertretern vorgebrachten Argumente und Punkte
  5. Diskutieren Sie im Plenum, wie ein tragfähiger Kompromiss zwischen den verschiedenen Interessengruppen gefunden werden kann.

Fallstudien-Methode

Aus einer Auswahl von Ressourcen:
In Gruppen, Schülerinnen und Schüler:

  1. Untersuchung von Fragen im Zusammenhang mit Fällen von Blauflossenthunfisch
  2. Stellen Sie sich Innovationen (technologische, soziale, wirtschaftliche usw.) zur Erhaltung dieser Art vor.
  3. Stellen Sie die erzielten Ergebnisse und Ideen zur Erhaltung in Form einer Ausstellung vor, z.B. mit Plakaten, Fotos, Karten

Fotosprache und kreative Schreibmethode: Die Lernenden stellen sich verschiedene Stakeholder-Perspektiven auf die biologische Vielfalt der Meere vor und lernen sie dann kennen.

  1. Eine Reihe von Bildern, die verschiedene Aspekte des Lebens unter Wasser (einschließlich menschlicher und nicht-menschlicher, wie z.B. Fische) darstellen, sind auf einem Tisch ausgebreitet. Jeder Lernende wählt ein Bild aus, das ihn/sie berührt.
  2. Die Lernenden erklären, warum sie ihr Bild ausgewählt haben und welche Verbindung sie mit dem Leben unter Wasser herstellen können.
  3. Dann schreibt jeder/jede Lernende eine sehr kurze Geschichte, als ob er/sie der auf dem Bild dargestellte Aspekt wäre und versucht, seine/ihre Perspektive in Bezug auf das Leben unter Wasser deutlich zu machen (z.B. “Als Fisch schätze ich besonders in …/Als kommerzieller Fischer schätze ich …”).
  4. Jeder Lernende fügt einen Satz darüber hinzu, was ein Nachhaltigkeitsthema (z.B. Klimawandel) für ihn/sie bedeuten könnte (z.B. “Als Korallenriff fürchte ich, mich nicht an steigende Wassertemperaturen anpassen zu können”).
  5. Die verschiedenen Geschichten werden vor der ganzen Gruppe vorgelesen, und die verschiedenen zugrunde liegenden Werte werden explizit gemacht. Es wird eine Diskussion darüber geführt, welche Aspekte für oder gegen eine nachhaltige Bewirtschaftung des Gemeinwohls “Leben unter Wasser” sprechen.
  6. Die Diskussion kann sich dann auf Texte beziehen, die “reale” Perspektiven zum Thema der verschiedenen Interessengruppen/wissenschaftliches Wissen über das Leben unter Wasser, einschließlich all dieser Aspekte, präsentieren.

Tun Sie so, als ob Ihr Leben durch die Methode des “Bildertheaters” vom Leben unter Wasser abhängig wäre.

  1. Eine “Fotografie” einer Szene, in der verschiedene Unterwassertiere und -pflanzen sowie Menschen von einer Gruppe von Lernenden geschaffen werden. Die Szene stellt eine Situation dar, in der die natürlichen Ressourcen durch die große Fischerei übermäßig ausgebeutet werden, was Auswirkungen auf die traditionellen Fischer und ihre Familien sowie auf die dargestellten Tiere und Pflanzen hat. Nur die Darsteller kennen die Szene, sie bleiben an Ort und Stelle, ohne sich zu bewegen, und der Rest der Gruppe muss herausfinden, worum es in der Situation geht.
  2. Eine nicht beteiligte Schülerin / ein nicht beteiligter Schüler geht zu einem der Schauspieler (alle außer dem großen Vertreter der Fischerei) und fragt ihn/sie, wie sie sich in dieser Situation fühlen.
  3. Die Schülerin/der Schüler nimmt dann den Platz dieser Person auf dem Bild ein, formuliert neu, wie sich sein/ihr Vorgänger gefühlt hat und handelt danach.
  4. Der Prozess kann einige Male mit anderen Interessenvertretern wiederholt werden, bevor der Vertreter der großen Fischerei gefragt wird, wie er/sie sich fühlt.

Dann kann ein zweites Bild mit einer nachhaltigeren Situation erstellt werden, und der Prozess kann von neuem beginnen.

Debatte über die Auswirkungen einer nicht nachhaltigen Nutzung der Meeresressourcen. Beispiele:

  1. Aus einer Auswahl von Ressourcen diskutieren die Studierenden die folgende Frage: “Welche Risiken sind mit einer nicht nachhaltigen Nutzung der Meeresressourcen verbunden? (Meinungen unter Berücksichtigung verschiedener Interessengruppen und Perspektiven diskutieren)
  2. Aus einer Auswahl von Ressourcen, die auf einem bestimmten Thema basieren, diskutieren die Studierenden die folgende Frage: Welche Maßnahmen sind notwendig, um die nachhaltige Nutzung der Meeresressourcen zu gewährleisten? (Konsens-Debatte, um einen Weg nach vorn zu finden)
  3. Aus einer Auswahl von Ressourcen, die ein Problem und eine Lösung präsentieren, diskutieren die Studierenden die folgende Frage: Wie könnte die Lösung umgesetzt werden? (Handlungsorientierte Debatte zur Vereinbarung von Schritten).

Szenario-Methode

Die Schülerinnen und Schüler werden gebeten, in Gruppen über verschiedene Szenarien zur Begrenzung der Überfischung nachzudenken.

  1. Zunächst führen sie Forschungen durch, um die Hauptprobleme im Zusammenhang mit der Überfischung (Faktoren) zu ermitteln und Lösungen zu finden.
  2. In einem zweiten Schritt platzieren die Schülerinnen und Schüler die identifizierten Faktoren auf einer 2-Achsen-Grafik (wichtig – wichtig – unbeeinflusst / vorhersehbar – unvorhersehbar), wobei die Idee darin besteht, Schlüsselfaktoren (höchstens drei oder vier) zu identifizieren, auf denen kontrastierende Annahmen getroffen werden können (Gaudin, 2013, S. 99).
  3. Drittens schreiben die Schülerinnen und Schüler drei oder vier Szenarien, die sie für relevant halten, z.B.:
    • Wettbewerbsfähigkeit, Vertrauen in die Wissenschaft
    • Soziales und ökologisches Wohlergehen
    • Trend-Szenario.