Industry, innovation and infrastructure

“Let’s meet meat… (Lass uns Fleisch treffen…)”

In Kleingruppen inventarisieren die Schülerinnen und Schüler während einer Woche ihren Fleischkonsum; Vegetarierinnen und Vegetarier machen dasselbe, wenn es um alternative Nahrungsmittel geht (Soja, Bohnen, Tofu usw.). Am besten ist es, ein Tagebuch zu führen.
Nach einer Woche werden die Ergebnisse besprochen.

Forschung (Theorie): Jedes Gruppenmitglied erforscht die Auswirkungen dieses Konsums auf die Menschen, den Planeten und den Wohlstand, einschließlich der Beziehung zwischen diesen dreien. Jeder persönliche Fußabdruck wird berechnet.
Forschung (Praxis): Die Gruppen arrangieren Besuche bei allen Beteiligten in der Nahrungsmittelkette, vom Bauernhof über den Kühlschrank zu Hause bis zu den Recyclingstationen.

Schwerpunkte: Auswirkungen auf Mensch, Planet und Wohlstand. Wenn Besuche nicht möglich sind, wird eine untermauerte PowerPoint-, Prezi- oder ähnliche Präsentation gemacht.

Bericht: Es wird ein Abschlussbericht mit positiven und negativen Aspekten vorgelegt.

Handlung (Theorie): Es werden Verbesserungsmaßnahmen formuliert, die sowohl persönlich als auch systembezogen sind (ich, meine Schule, meine Nachbarschaft, politische Entscheidungsträger usw.).

Aktion (Praxis): Die Teammitglieder ändern einen Monat lang ihre Essgewohnheiten auf positive Art und Weise und führen ein Tagebuch darüber, wie sie sich verhalten. Es finden wöchentlich Reflexionen statt. Nach einem Monat werden die Ergebnisse diskutiert. Teammitglieder, die dazu bereit sind, können sich an die Schulleitung, die örtlichen Behörden und Familienmitglieder wenden, um die Angelegenheit zu besprechen.

Reflexion: Individuen tauschen persönliche Leistungen, Einstellungsänderungen, Verhaltensänderungen aus.

In Gruppen analysieren die Schülerinnen und Schüler verschiedene Werbungen mit unterschiedlichen Botschaften, z.B. Autowerbung mit Frauen im Vordergrund, Schweizer Schokolade; die Gruppen diskutieren die Werbung unter folgenden Gesichtspunkten:

Die Gruppe “überprüft” dann die Fakten, um eine objektivere Art der Darstellung des Artikels zu finden, einschließlich der Vor- und Nachteile seiner Verwendung. Die Ergebnisse werden präsentiert, und dann reflektiert die Gruppe den Prozess.

Mögliche weitere Aktivitäten: Finden Sie heraus, wie Schaufenster- und/oder TV-Internetwerbung soziale, politische, wirtschaftliche, kulturelle und/oder ökologische Bilder verwenden.

Nützlicher Text: Critical thinking about consumerism and consumer focused industry (from Tilbury, Wortman: Engaging people in sustainability, chapter 3, critical thinking and reflection. IUCN, UK, 2004).

Bitten Sie die Schülerinnen und Schüler:

Diskutiere:

Stellen Sie der Klasse eine Designaufgabe und bitten Sie sie, in Gruppen zu arbeiten, um neue Designs für ein bekanntes Produkt, z.B. Smartphone, Auto oder Fahrrad, zu entwerfen. Gruppen stellen ihre Entwürfe dem Rest der Klasse vor. Während der Präsentationen “benotet” der Rest der Klasse sie danach, wie nachhaltig, ethisch, inklusiv und effektiv sie sind. Am Ende stimmt die Klasse für den besten Entwurf ab.

Folgen Sie den Denkschritten, wie sie in De Hamer/Heres, 32 Lektionen für die Zukunft, beschrieben sind; Lektion 23, De Vries, aus People, Planet, Prosperity to Citizenship (Hilversum NL 2015).

Die “Denkschritte” sind:

Unterteilen Sie die Gruppe in fünf Untergruppen. Aus sozialer, politischer, wirtschaftlicher, kultureller und ökologischer Perspektive untersuchen die Gruppen ihre Nachbarschaft. Die Gruppen versuchen, Experten auf dem Gebiet zu befragen. Jede Gruppe erstellt einen Bericht über die Entwicklungen der letzten 20 (oder mehr) Jahre, unterstützt durch mindestens fünf Bilder. Vergleichen Sie die Berichte und beschreiben Sie die Beziehungen zwischen den Entwicklungen. Die Schülerinnen und Schüler erstellen einen Plan zur Verbesserung, wobei sie sich auf jede der fünf Perspektiven konzentrieren, und diskutieren den Plan mit den Experten, die sie zuvor getroffen haben.

Vorstellen der Idee, wie das Lernen von der Natur zu intelligenteren Entwürfen und nachhaltigeren Lösungen führen kann. Die Schülerinnen und Schüler erkunden in kleinen Gruppen die Schule, um nicht nachhaltiges Verhalten, Routinen usw. zu erkennen. Dann machen sie ein Brainstorming alternativer, nachhaltiger Lösungen, die Mimikry, zirkuläres Denken und/oder “Cradle to Cradle” beinhalten können.

Die Schülerinnen und Schüler erforschen in Kleingruppen die Schule, um nicht nachhaltige Verhaltensweisen, Routinen usw. zu identifizieren.

Schülerinnen und Schüler schreiben die Herausforderung und die Lösungen auf ein großes Blatt Papier und hängen es an die Wand.

Teams überprüfen und kritisieren die Arbeit der anderen Teams.

Die Ergebnisse werden, wenn möglich, der Schulleitung vorgelegt.

NB: der gesamte Prozess kann angepasst werden, um das Zuhause, den persönlichen Lebensstil, die Nachbarschaft usw. zu berücksichtigen…

Nützliche Quelle: ‘Webster & Johnson, Sense & sustainability’ (TerraPreta 2009); Dutch: Leren van de Natuur (NME Utrecht 2010) especially the suggestions on p154.

Die Schülerinnen und Schüler lernen z.B. ein Lied:

Diskutieren Sie die Bedeutung des Liedes und die Tatsache, dass es sich um relativ alte Lieder (mindestens 40 Jahre) handelt, die eine bestimmte Situation beschreiben. Können wir uns darauf beziehen? Ist es noch relevant? Fühlen wir alle dasselbe darüber? Wie gehen wir mit Unterschieden um? Was sollten wir in Bezug auf die erwähnten Fragen tun?

Schülerinnen und Schüler schreiben ein Gedicht, einen Essay, ein Lied, ein Rollenspiel, in dem eine bevorzugte Lösung beschrieben wird. Stellen Sie sich vor, (John Lennon) könnte als Beispiel verwendet werden.

Schülerinnen und Schüler erforschen Entwicklungen in einem ausgewählten Land unter sozialen (Menschen), ökologischen (Planet) und ökonomischen (Wohlstand) Gesichtspunkten. Was hat sich geändert? Was ist gleich geblieben? Was war das Ergebnis der aktuellen Politik? Vergleichen Sie die Entwicklungen unter früheren Regierungen.

Erörterung der Ergebnisse und Beziehungen zwischen Sozial-, Umwelt- und Wirtschaftspolitik. Austausch und Vergleich von Standpunkten und Vorschlägen mit Begründung innerhalb der Gruppe.

Nützliche Webseiten: BBC’s reality check, National Geographic and The Balance.

Schülerinnen und Schüler suchen im Internet nach “Green StartUps” mit Innovationen, die für die Schule (oder das Privatleben) nützlich sein können. Beispiel: SmartSkin (eine Beschichtung, die Fenster in Solarpaneele verwandelt und immer noch durchsichtig ist). Kleingruppen, wählen Sie ein Objekt, an dem Sie arbeiten möchten. Sie besprechen diesen Punkt mit dem Einrichtungsleiter der Schule und versuchen, mit dem Eigentümer des StartUps zu kommunizieren, um über den Startprozess zu sprechen: wie, warum, wann, was wird die Zukunft sein, erwartete Kosten usw. Die Schülerinnen und Schüler erstatten dann dem Leiter der Einrichtung Bericht, wobei der ökologische Gewinn im Vordergrund steht, und beginnen mit Berechnungen: Was würde es kosten, die Innovation umzusetzen? Der Schlussbericht wird an den Leiter der Einrichtung geschickt oder, noch besser: ihm vorgelegt.